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Am 25. Dezember 1995 wurde ich in Zell/Mosel geboren und ich lebe seitdem in Bullay, einer kleinen Ortschaft an der Mittelmosel, in naher Erreichbarkeit der Städte Trier und Koblenz. Da die Mosellandschaft und die umgebenden Weinberge insgesamt eine schöne Landschaft bilden, genieße ich es, bei gutem Wetter diese Gegend mit Fahrrad oder Mountainbike zu erkunden, wenn ich nicht an meinen Mikroskopen arbeite. Ich treibe auch gerne Sport und liebe die Natur im Allgemeinen, weshalb auch Gartenarbeit und Tennis zu meinen Hobbys zählen.

Modellbau, speziell Eisenbahn und vor allem auch Flugmodellbau sind weitere beliebte Hobbys von mir. Mit Hilfe einer aufsetzbaren Flugkamera nehme ich gerne Luftbilder und Videoclips von der Gegend auf, wo ich lebe. Das folgende Bild bietet ein Beispiel für „Flycam“-Fotografie; es zeigt die Mosel im späten Winter mit vielen Eisschollen kurz vor ihrer Schmelze.

 

Darüberhinaus engagiere ich mich auch in der allgemeinen Fotografie, speziell der Makro-Fotografie und der Fotodokumentation von Tieren und Pflanzen in ihrem natürlichen Umfeld. Die Freihand-Fotografien, welche unten präsentiert werden, wurden mit einem sogenannten „Magniflash“-System aufgenommen, welches aus einer achromatischen Vorsatzlinse und einem Ringblitz besteht.

 

Als ich 5½ Jahre alt war, fragte ich meinen Vater nach einem Mikroskop, da ich es schon damals als eine faszinierende Idee empfand, Dinge sichtbar zu machen, die unter normalen Umständen unsichtbar sind. Und so erhielt ich von meinem Vater ein Leitz „HM-Lux3“ als erstes Mikroskop. Zusätzlich zu den vorhanden gewesenen Standard-Achromaten, mit denen dieses Gerät herstellerseitig bestückt war, schaffte mein Vater höher korrigierte Objektive für Phasenkontrast-Untersuchungen an und besorgte mir auch verschiedene Schieber für Dunkelfeld und Phasenkontrast. Auf diese Weise war ich bald fasziniert von meinen Ausflügen in den Mikrokosmos und den Beobachtungen verschiedener Objekte im Spiel mit unterschiedlichen Beleuchtungsverfahren (Hellfeld, Phasenkontrast und Dunkelfeld). Die Auseinandersetzung mit diesen Techniken empfand ich als spannende Beschäftigung.

Bald versuchte ich auch, erste Schritte in der Mikro-Fotografie zu gehen, da ich gerne von meinen visuellen Beobachtungen Fotos anfertigen wollte.

Am Anfang nahm ich meine ersten Aufnahmen mit dem HM-Lux-Mikroskop auf, welches ich schon besaß. Etwa 2 Jahre später, als ich 8 Jahre alt war, wünschte ich mir ein größeres Gerät, welches mit einem trinokularen Fototubus ausgestattet sein sollte, Köhlersche Beleuchtung ermöglichen und einen Elektronenblitz beinhalten sollte, damit ich die Möglichkeit hatte, auch von bewegten lebenden Objekten qualitativ gute Aufnahmen herzustellen. Nun erhielt ich ein Leitz „Dialux“-Mikroskop, welches ich für diese Zwecke gut einsetzen konnte. In den folgenden Jahren wurde dieses Mikroskop Schritt für Schritt weiter ausgebaut, so dass ich auch mit polarisiertem Licht, Phasenkontrast nach Heine (in Addition zur Zernike-Methode) und Interferenz-Kontrast arbeiten konnte.

Im Winter des Jahres 2009 versuchte ich, Präparate von Schneeflocken herzustellen, und ich war enttäuscht von der geringen visuellen Information, die ich von meinen Präparaten in den Standard-Beleuchtungsarten erhalten konnte. Auf diese Weise wurde ich dazu angeregt, durch Veränderungen des Lichtweges die dreidimensionale Erscheinung dieser Kristallabdrücke zu verbessern. Aus diesen Versuchen resultierte als erstes Kondensor-basierter variabler Hell-Dunkelfeld -Kontrast (VHDK). Die überraschenden Effekte dieser technischen Variante regten mich weiterhin an, variablen Phasen -Dunkelfeld-Kontrast und Phasen-Hellfeld-Kontrast (VPDK, VPHK) als zusätzliche komplementäre Techniken schrittweise zu entwickeln, um auf diese Weise weitere Verbesserungen in der Bildgebung verschiedener Objekte zu erreichen.

Für die Zukunft erhoffe ich mir weitere Unterstützung von industriellen Partnern, so dass möglicherweise einige meiner zusätzlichen Ideen, die bisher nicht praktisch realisiert werden konnten, anhand von weiteren Prototypen erprobt werden könnten; diese Prototypen könnten sich sowohl auf spezielle Objektive (Linsen- und Spiegelobjektive) als auch auf spezielle Kondensoren beziehen, entsprechend meiner Vorschläge und beigesteuerten Diskussionsbeiträge.

Derzeitig besuche ich das Martin-von-Cochem-Gymnasium in Cochem/Mosel in der 10. Klasse. Nach Beendigung der Schule würde ich sehr gerne Physik oder Maschinenbau studieren.



Letztes Update: 10.08.2012
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